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Prüf- und Validierungszentrum

​​​Die Prüf- und Validierungsabteilung führt eingehende F&E-Tests durch – getreu der von Otokar öffentlich ausgegebenen Philosophie „Entwickelt zuverlässige und robuste Fahrzeuge“.

Diese Abteilung führt die Konstruktionsabteilung unterstützende Studien durch, um die Stärken und Schwächen von Konstruktionen aufzuzeigen und auf diese Weise Fahrzeuge zu entwickeln, die die Erwartungen der Kunden erfüllen und über weltweite Wettbewerbsvorteile verfügen, indem physikalische Phänomene in messbare Zahlenwerte umgesetzt werden.

Für die Simulation und Beschleunigung von realen Bedingungen entsprechenden Lasten kommen bei den Fahrzeugtests moderne Hi-Tech-Infrastrukturen zum Einsatz; dies macht die Produktentwicklungs- und -realisierungsprozesse wettbewerbsfähig in puncto Zeitdauer und Kosten.

Die Prüf- und Validierungsabteilung arbeitet nach ISO/IEC 17025 „Allgemeine Anforderungen an die Kompetenz von Prüf- und Kalibrierlaboratorien“. Die Daten werden gemäß internationaler militärischer und ziviler Standards ermittelt und ausgewertet.

OTOKAR stellt seine moderne Prüfinfrastruktur auch anderen Industrieunternehmen und Forschungseinrichtungen zur Verfügung.

Dabei lassen sich die vier folgenden Hauptbereiche unterscheiden:

In dieser Abteilung werden Umwelteinwirkungen, die realen Betriebsbedingungen entsprechen, mit Hilfe dedizierter Prüflaboratorien auf das Fahrzeug angewandt. So können die während der Lebensdauer auf das Fahrzeug einwirkenden strukturellen und thermischen Belastungen zeitverkürzt simuliert werden. Die verwendeten Systeme untersuchen Aspekte wie Haltbarkeit, Ermüdung, Vibrations- und Geräuschentwicklung sowie Thermo-Aerodynamik. Auf dem hydraulischen Straßensimulator werden Umkehrtransfermatrizen der Fahrwerksaufhängung berechnet, um Straßendaten in Simulationsdaten umzuwandeln, und es werden beschleunigte Dauerhaltbarkeitsprüfungen der Karosserie-/Aufhängungskomponenten von Fahrzeugen durchgeführt. In ähnlicher Weise werden Bewegungssimulationen durchgeführt, und die Leistung der Feuerleitsysteme von Militärfahrzeugen wird auf dem Hexapod-Simulator mit sechs Freiheitsgraden simuliert. In der mit einem Prüfstand ausgestatteten Klimakammer werden Feuchtigkeits-/Temperaturprüfungen durchgeführt und Fahrzeugbelastungen simuliert. Hier lassen sich die Umgebungsbedingungen in unterschiedlichen geographischen Regionen weltweit simulieren, um das thermische Verfahren der in den Fahrzeugen verbauten Heiz- und Kühlsysteme einschließlich ihrer Untersysteme in verschiedenen Klimazonen zu untersuchen.

Diese Abteilung untersucht das Verhalten von Fahrzeugpanzerungen bei Einwirkung von kinetischer Energie und hohen Drücken, und die Entwicklungsarbeit konzentriert sich auf die Verbesserung des zugehörigen Schutzgrades. Arbeitsbereiche sind unter anderem Stoßwellendynamik, Bio- und Materialmechanik. Material, Stärke, Neigung und Ausrichtung der Panzerungen am Fahrzeug werden im endballistischen Testlabor von Otokar untersucht. Ferner werden die elastisch-plastischen Verformungen und die Stoßbeschleunigung bei Minenexplosionen mit Hilfe von Hochgeschwindigkeits-Datenerfassungssystemen, -Sensoren und -Kameras aufgezeichnet und so aufbereitet, dass sie in die endgültige Konstruktion einfließen können. Etwaige Verletzungen von Personen werden mit Hilfe des Hibrit III Minentreffer-Testdummys untersucht. Um den gewünschten Schutzgrad zu erzielen, werden auf dem Prüfstand für Minentreffersimulationen energieabsorbierende Sitz- und Fußbodenkonstruktionen entwickelt. Hierbei wird Otokar von TÜBİTAK, der türkischen Anstalt für wissenschaftliche und technologische Forschung, unterstützt.

Diese Abteilung befasst sich mit elektromagnetischen Interferenzen und elektromagnetischer Verträglichkeit. Hier werden Tests und Untersuchungen durchgeführt, um zu gewährleisten, dass die von Systemen und Subsystemen verwendete Elektronik arbeiten kann, ohne durch ihre elektromagnetische Umgebung gestört zu werden bzw. andere in derselben Umgebung verwendete Geräte und Systeme zu stören. Die Tests auf Störfestigkeit gegenüber gestrahlter Störgrößen und Emissionen werden dabei im schalltoten Raum von Otokar durchgeführt und entsprechen so Tests im Freien. Die EMV-Analyse berücksichtigt die Optimierung des Radarrückstrahlquerschnitts, die Antennenplatzierung und die Interaktion. EMV-Tests können gemäß internationaler militärischer und ziviler Prüfstandards durchgeführt werden. Diese umfassen unter anderem MIL-STD-461E/F, 2004/104/EG, 2009/64/EG, ECE R10-04 und MIL-STD-464. Das EMI-/EMV-Testzentrum von Otokar arbeitet gemäß ISO/IEC 17025 (Allgemeine Anforderungen an die Kompetenz von Prüf- und Kalibrierlaboratorien), der Prüfumfang kann auf der Webseite von TÜRKAK, der türkischen Akkreditierungsagentur, eingesehen werden.

In dieser Abteilung werden die von den Konstruktionsteams entwickelten Rad- und Kettenfahrzeuge auf ihr Verhalten bei dynamischer Belastung unter tatsächlichen Betriebsbedingungen zu Wasser und zu Land untersucht. Die Fahrzeugdynamik, die Mobilität und die Leistung sämtlicher automobiler Komponenten der Fahrzeuge wie Bremsen, Aufhängung, Lenkung und Kraftstoffanlage werden mit Hilfe von Sensoren in physikalische Daten und Zahlenwerte wie Temperatur, Druck, Kraft und Drehmoment, Komfort, Haltbarkeit, Innengeräusch und Schwingungen umgewandelt. So lässt sich feststellen, was zu tun ist, um die Bedürfnisse der Kunden zu erfüllen, und konstruktionsbedingte Vorlaufzeiten lassen sich verkürzen.

Sollten Sie Bedarf an derartigen Tests haben, füllen Sie bitte das unten stehende Antragsformular aus und senden es an folgende E-Mail-Adresse:​ info@otokar.com.tr.

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